Bürgerplattform fordert externen Compliancemanager und vorläufige Suspendierung des verdächtigen Amtsleiters 

Bessere Compliance für Schweinfurt

Die Schweinfurter Bürgerplattform fordert vom Rathaus ein energischeres Vorgehen im Falle eines wegen Spesenbetruges verdächtigen Amtsleiters. „Es braucht für die Schweinfurter Verwaltung einen externen Compliancemanager, an den sich potentielle whistleblower wenden können“, schlägt der Sprecher der überparteilichen Bürgervereinigung Rechtsanwalt Christopher Richter vor.

In anderen Städten gibt es dies auch. Damit könne die Gefahr künftiger Skandale und der Missbrauch von Steuergeldern der Schweinfurter Bürger verringert werden.

Eine vorläufige Suspendierung des verdächtigen Amtsleiters fordert Joachim Schlegl, der stellvertretende Sprecher der BI. Damit sei keine Verletzung der Unschuldsvermutung verbunden, betont der gelernte Buchprüfer, denn eine vorbeugende dienstrechtliche Maßnahme sei keine strafrechtliche Sanktion, die immer nur ein Gericht aussprechen könnte. Die BI pocht aber darauf, dass hier mit dem eisernen Besen durchgekehrt wird, um das Vertrauen der Bürger in die Sauberkeit ihrer Verwaltung wiederherzustellen, betont Volker Müller (stellvertretender Initiativensprecher).